Jungpflanzen Mulchen

 In Blog, Das Kraut zum Nachlesen, Kräuter kultivieren

Heute habe ich meine Jungpflanzen gemulcht.


Die einjährigen Kulturen wurden ja erst nach den Eisheiligen Mitte Mai ausgepflanzt.
Jetzt brennt schon die Sonne drauf und der Boden trocknet schnell aus.


Um das zu vermeiden mulche ich die kleinen Pflänzchen.
Ihr könnt dafür verschiedene Materialien verwenden: fertigen Mulch vom Gartencenter, Laub, Heu, Schafwolle oder auch Rasenschmitt.
Den nehme ich eigentlich am liebsten, weil ich die Wege zwischen den Beeten sowieso mähen muss und so mancher Nachbar ist froh, wenn er seinen Rasenschnitt nicht entsorgen muss.


Wenn das Gras sehr feucht ist, solltet ihr es etwas antrocknen lassen. Wir haben hier sehr sandigen Boden, da ist das Antrocknen nicht notwendig.
Laut Lehrbuch mulcht man (frau) nur 2-3 cm hoch. Bei unserem sehr trockenen Klima können das auch 7-10 cm sein, ohne dass das Material zu faulen beginnt.
Direkt neben den kleinen Pflänzchen darf der Mulch nicht zu hoch sein, weil er sich manchmal noch erwärmt und die Kleinen verbrennen kann.

 

Warum die ganze Mühe?
Einerseits verhindert der Mulch das Austrocknen des Bodens.
Andererseits wächst das Unkraut nicht so schnell nach.
Weiters füttert ihr damit die Regenwürmer, die sich ja von angerottetem Pflanzenmaterial (also schon abgestorbenen Teilen) ernähren
und euch dann wunderbare krümelige Erde zurückgeben.
Durch das organische Material auf den Beeten entsteht eine Art Flächenkompostierung, das heißt direkt auf dem Beet entsteht Kompost,
der wiederum die Mikroorganismen im Boden ernährt und ihn so fruchtbar erhält.
Also: eine ganze Menge Vorteile, die diese Arbeit rechtfertigen.

Wie haltet ihr das mit dem Rasenschnitt?

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